Zu reduzierende Stickstoffeinträge für den Küstenschutz (AGRUM Weser, 2010)

Zu reduzierende Stickstoffeinträge für
den Küstenschutz (AGRUM Weser, 2010)

Die notwendige Stickstoffreduzierung wurde im Rahmen des Modellvorhabens im Hinblick auf das vorläufig für die Flussgebietseinheit Weser festgelegte Bewirtschaftungsziel mit Blick auf den Schutz der Küstengewässer auf 3 mg N/l an den Messstationen Bremen-Hemelingen für die Weser und Reithörne an der Hunte abgeschätzt. Basis für die Analyse bilden die Stickstoffbilanzüberschüsse zum Erreichen des guten chemischen Grundwasserzustands.

Ein hoher Reduktionsbedarf ist einerseits in Gebieten mit hohen Stickstoffbilanzüberschüssen (im Norden der Flussgebietseinheit Weser) bzw. hohen Dränageflächenanteilen zu erkennen (z. B. obere Nesse: östlicher Teil in Thüringen). Andererseits zeigen Teileinzugsgebiete mit hohem Eintrag aus kommunalen und industriellen Einleitern einen hohen Reduktionsbedarf.