Flächenhafte Verteilung der Landnutzung (AGRUM<sup>+</sup>, 2015)

Flächenhafte Verteilung der Landnutzung
(AGRUM+, 2015)

Die Landnutzung in der Flussgebietseinheit Weser ist aufgrund ihrer Ausdehnung über unterschiedliche Landschaftseinheiten regional sehr unterschiedlich. Im Süden befindet sich das "Zentrale Mittelgebirge" vom Thüringer Wald und dem Vogelsberg bis zum Harz und dem Wiehengebirge und im Norden das "Zentrale Flachland" mit den Geestgebieten, den Niederungen und den Marschen an der Küste.

Die Art der Bodenbedeckung, die vorrangig von der Flächennutzung abhängt, beeinflusst den Wasserrückhalt in der Fläche erheblich. Ca. 56 % der Gesamtfläche wird als Acker- oder Grünland genutzt, ca. 29 % ist mit Wald bedeckt. Weitere ca. 5 % entfallen auf Wohngebiete. Die anderen Nutzungen (Wasserflächen sowie sonstige Vegetation) nehmen nur kleine Anteile ein. Anhand dieser Zahlen kann man die Flussgebietseinheit Weser als überwiegend landwirtschaftlich geprägt charakterisieren.

In der Flussgebietseinheit Weser leben ca. 9,1 Millionen Einwohner. Davon entfallen auf die unten genannten Großstädte ca. 2,2 Millionen Einwohner. Größte Stadt der Flussgebietseinheit Weser ist Bremen mit ca. 547.000 Einwohnern. Weitere Großstädte sind u. a. Hannover (ca. 514.000 Einwohner), Bielefeld (ca. 328.000 Einwohner), Braunschweig (ca. 246.000 Einwohner), Kassel (ca. 193.000 Einwohner), Göttingen (ca. 116.000 Einwohner), Bremerhaven (ca. 108.000 Einwohner) und Hildesheim (ca. 99.000 Einwohner). Besonders Großstädte und Ballungsräume tragen zur Versiegelung der Landschaft bei. 8,8 % der Flussgebietseinheit sind versiegelt.