Chemischer Zustand der Grundwasserkörper (FGG Weser, 2016)

Chemischer Zustand der Grund-
wasserkörper (FGG Weser, 2016)

Mengenmäßiger Zustand der Grundwasserkörper (FGG Weser, 2016)

Mengenmäßiger Zustand der Grund-
wasserkörper (FGG Weser, 2016)

Für die Bewertung des mengenmäßigen Zustands des Grundwassers wird als Kriterium die Höhe des Grundwasserstandes zugrunde gelegt. Für die Bestimmung des chemischen Zustands werden die Parameter Nitrat und Pflanzenschutzmittel sowie regional unterschiedliche Schwellenwerte herangezogen. Wird bei Grundwasserkörpern eine relevante Überschreitung der Grenz- bzw. Schwellenwerte festgestellt, befindet sich der Grundwasserkörper in einem schlechten Zustand. Zusätzlich sind ab festgelegten Schadstoffkonzentrationen Trendbetrachtungen erforderlich.

Die Bewertung im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung 2015 bis 2021 hat ergeben, dass sich alle 144 Grundwasserkörper in einem guten mengenmäßigen Zustand befinden.

103 Grundwasserkörper (72 % der Gesamtfläche) befinden sich in einem guten chemischen Zustand.

Von den 41 Grundwasserkörpern im schlechten chemischen Zustand (28% der Gesamtfläche) weisen 18 Grundwasserkörper einen signifikant steigenden Trend der Schadstoffkonzentration auf. Diese steigende Konzentration ist überwiegend auf Nitrat-Belastungen aus diffusen Quellen zurückzuführen. Insgesamt 7 % der Grundwasserkörper sind mit Pflanzenschutzmitteln oder sonstigen Schadstoffen belastet.

Das Ergebnis macht deutlich, dass in der Flussgebietseinheit Weser im Grundwasser keine mengenmäßigen Probleme vorhanden sind, jedoch eine Beeinträchtigung der Wasserqualität vorhanden ist, die überwiegend auf Nitrat-Belastungen aus diffusen Quellen zurückzuführen ist.